PORNO

„Das Live-Kinostück ist nicht nur nah an der Wirklichkeit, sondern bringt diese dem Publikum mit einer unschlagbaren Eindeutigkeit zu Gehör.“
„Bugs Live-Kino setzt neue ungeahnte Maßstäbe.“
„Herrlich heimatverbunden, indem in den Dialogen das Pfälzische gefeiert wird.“
Alexis Bug

Es ist ein heißer Sommer, die großen Ferien beginnen und Alexanders Eltern fahren ohne ihn in Urlaub. Mittagessen kann er bei den Großeltern, für alles andere lassen sie ihm einen Batzen Geld da. Alexander hat gerade den Kunstwettbewerb der Kreissparkasse gewonnen, und dass der bekannte Pfälzer Künstler, der in der Jury saß, ihm großes Talent attestiert hat, ist ihm ein bisschen zu Kopf gestiegen. Den Tipp, sein künstlerisches Idol symbolisch zu töten, indem er ein besseres Kunstwerk schafft, will er in seiner sturmfreien Bude umsetzen. Da kommen die Jungs seiner Clique dazwischen, die bringen eine Videokassette mit einem Pornofilm mit. Auf der Suche nach einem Akt-Modell für seine Kunst, kommt Alexander in Schifferstadt nicht weit. Mit seinen Freunden radelt er nach Mannheim, wo gerade Charles Keefer mit einem amerikanischen Panzer durch die Innenstadt gefahren ist, getrieben angeblich von Liebeskummer. Das ist tatsächlich passiert und war für Bug Inspiration..

„Wie Bug Szenen schildert, Worte in den Mund legt, Ironie passgenau platziert ist zu hundert Prozent authentisch. Ein Paradebespiel an Unverfälschtheit.“

„Der rote Faden ist perfekt gespannt.“

Karl Atteln hat mit Musik und Geräuschen eine Tonspur geschaffen, die sehr gut die Atmosphäre der Geschichte vermittelte. Insbesondere der rasselnde Panzer, mit dem der liebeskranke amerikanische Soldat durch die Geschichte rollt, bekam durch die Akustik die nötige Präsenz. Optische Eindrücke gibt es auf der Kinoleinwand durch schwarz-weiße Animationen von Claudius Strack. (Die Rheinpfalz)